PäPKi® – Pädagogische Praxis für Kindesentwicklung
PäPKi® ist ein ganzheitliches, neurophysiologisch orientiertes Förderkonzept, das den Körper als Grundlage für Lernen, Verhalten und emotionale Stabilität versteht.
Viele Lern- und Verhaltensauffälligkeiten entstehen, wenn frühkindliche motorische Entwicklungsschritte (wie Rollen, Krabbeln oder Aufrichten) nicht vollständig durchlaufen wurden. PäPKi® setzt genau hier an:
Durch gezielte, individuell abgestimmte Bewegungsübungen werden diese Entwicklungsschritte nachgereift und im Nervensystem integriert.
Der Fokus liegt nicht auf Symptomen, sondern auf den körperlichen Ursachen. So werden die biologischen Voraussetzungen geschaffen, damit Konzentration, Motorik, Wahrnehmung und Selbstregulation nachhaltig verbessert werden können.
PäPKi® eignet sich für Säuglinge, Klein- und Vorschulkinder, die in ihrer Entwicklung Unterstützung benötigen – sanft, ursachenorientiert und ganzheitlich.
Ziel: ein stabiles Körpergefühl, mehr innere Balance und bessere Voraussetzungen für Lernen und Alltag.
Indikationen PäPKi®
Säuglinge & Kleinkinder
- Haltungsasymmetrien, KISS-Syndrom, Torticollis (Schiefhals)
- Bevorzugte Körperseite
- Plagiozephalie (asymmetrische Abflachung des Schädels)
- Schwacher oder starrer Muskeltonus
- Probleme in der Körperkoordination
- Fehlende Rotations- oder Krabbelbewegungen
- Runder Rücken beim Sitzen
- Fehlender Mundschluss
- Geringe Aktivität in Rücken- oder Bauchlage
Vorschul- und Schulkinder
- Ungenügende Konzentrationsfähigkeit
- Koordinations- und Gleichgewichtsprobleme
- Feinmotorische Schwierigkeiten z. B. verkrampfte Stifthaltung, unsichere Schreibmotorik
- Lern- und Leistungsprobleme z. B. Lese-/Rechtschreib- oder Rechenstörungen
- Aufmerksamkeits- und Verhaltensauffälligkeiten
- Sprach- oder Artikulationsprobleme
- Wahrnehmungs- und Informationsverarbeitungsprobleme
Funktionelle Entwicklungs- und Lernauffälligkeiten allgemein
- Motorische Unruhe oder Bewegungsarmut (inkl. häufiges Stolpern und Stürzen)
- Sensorische Auffälligkeiten
- Konzentrations- und Aufmerksamkeitsprobleme z. B. Hinweise auf AD(H)S oder ähnliche Auffälligkeiten
- Entwicklungsverzögerungen
- Schlaf- oder Regulationsprobleme
- Einnässen/EinkotenFormularbeginnFormularende
- Soziale Interaktions- und Kommunikationsauffälligkeiten z. B. Hinweise auf Autismus-Spektrum-Störungen
